bleibt immer in unserer Erinnerung

Schulprogramm

3. Förder- und Betreuungsangebote
3.1 Integration von Seiteneinsteigern
Auch wir haben an unserer Schule den Auftrag, SchülerInnen aus anderen Her­kunftsländern schulisch zu integrieren.
In den ersten zwei Jahren ihres Schuleintritts haben diese SchülerInnen An­spruch auf gezielte Fördermaßnahmen. Diese dienen insbesondere dem Erlernen der deut­schen Sprache, die für sie eine Zweitsprache ist.
Nach einer umfassenden Erstberatung in der RAA Duisburg werden die Kinder an unserer Schule aufgenommen.
Wir führen zwei „Auffangklassen“ (AK), eine Anfängergruppe und eine Lern­gruppe mit Vorkenntnissen. In jeder Gruppe lernen etwa fünfzehn Kinder im Alter von elf bis dreizehn Jahren. Neben dem Hauptfach ‚Deutsch’, das mit ca. 10 Wochenstunden unterrichtet wird, erhalten die SchülerInnen ebenfalls Unterricht in den Hauptfächern ‚Mathematik’ und ‚Englisch’, sowie Fachunterricht, der in deutscher Sprache erteilt wird.

Zusätzlich erhalten diese SchülerInnen im Rahmen der Möglich­keiten Unterricht in der Herkunftssprache. Dieses Angebot dient dem Erhalt und der Förderung der Mehrsprachigkeit.
Bei sehr guter bis guter Entwicklung der deutschen Sprachkenntnisse, kann bereits zu einem frühen Zeitpunkt (in AK 2) eine Teilintegration in bestimmten Fächern in eine Regelklasse erfolgen. Erst nachdem sie die Anfangsförderung (nach 2 Schuljahren) durchlaufen haben, wird die Entscheidung über die Schulform getroffen, in der die Regelklasse besucht werden soll.
( Ein ausführlicher Förderplan für diese SchülerInnen ist dem Schulprogramm beigefügt; vgl. Schulprogramm, Bd. 4 )
3.2 Das Förder- und Erziehungskonzept
Wir vermitteln den Schülerinnen und Schülern Werteinstellungen wie Zuverläs­sigkeit, Ge­wissenhaftigkeit, Lern- und Leistungsbereitschaft, Fähigkeit zur Selbsteinschätzung, Kreati­vität und Toleranz.
Wir entwickeln soziale Kompetenzen und fördern die Teambildung.
Wir erziehen Schülerinnen und Schüler dazu, die Regeln im Zusammenleben zu akzeptieren und einzusehen.
Wir erwarten, dass Schüler angemessene Leistungen erbringen, das bedeutet im Einzelnen´:

– Wir bauen auf der Grundschularbeit auf.
– Wir setzen voraus, dass die Schüler die Basisziele der Grundschule erreicht haben.
– Grundlage unseres Unterrichts sind die Leistungsanforderungen und Bildungs­standards für die Realschule.
– Das Anforderungsprofil ist in Kernlehrplänen sowie schulinternen Lehrplänen grundgelegt.
– Das Anforderungsprofil wird durch Klassenarbeiten und Bewertungskriterien der einzelnen Unterrichtsfächer, durch Parallelarbeiten und Lernstandserhebungen eingehal­ten.
– Ziel der Realschulausbildung ist der Erwerb der Fachoberschulreife.
– Ein Übergang in die Berufsausbildung bzw. die weiterführenden Schulen muss durch leistungsorientiertes Arbeiten gewährleistet sein.

Wir wollen die Stärken und Schwächen unserer Schüler angemessen individuell fördern, ih­nen helfen, Eigenverantwortlichkeit und die Optimierung des Lern­prozesses zu entwickeln und zu stärken.
Es ist ein wesentliches und unverzichtbares Ziel der Schule langfristige Erzie­hungspartnerschaften mit den Eltern aufzubauen, um das unterschiedliche Ver­ständnis und die unterschiedliche Bewertung von Erziehungszielen einem ge­meinsamen Zielvereinbarung zuzuführen.
Zur Erreichung dieses Ziels sind u.a. folgende Förderschwerpunkte ein geplant:

– Erhöhung der wöchentlichen Unterrichtsstundenzahl in den Kernfächern Deutsch, Englisch und Mathematik um jeweils eine Stunde.
– Stundenweise Auflösung des Klassenverbandes im Jahrgang 5 im Fach Deutsch mit dem Ziel der Bildung von annährend leistungshomogenen Fördergruppen.
– Die Einrichtung von Förderstunden in den Kernfächern über das normale Pflichtstundensoll hinaus.
– Die Einrichtung von Kursen zur Hausaufgabenbetreuung nach Unterrichts­schluss.
– Das Angebot von Kursen im WP II – Bereich zur Vorbereitung auf den Über­gang in eine weiterführende Schule.
– Die Durchführung von regelmäßigen Methodenstunden für Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge ( das ausgearbeitete Konzept ist dem Schulprogramm als CD beige­fügt ! ).
– Die sprachliche Förderung von Migrantenkindern, Spätaussiedlern und Kon­tingentflüchtlingen ( das bes. Förderkonzept ist angefügt ! ).

Die Förderkonzepte und -empfehlungen der einzelnen Unterrichtsfächer sind Inhalt von Band 4 des Schulprogramms.
Darüber hinaus können Schülerinnen und Schüler durch Wahrnehmung eines voll ausgebau­ten Beratungssystems individuelle und punktuelle Probleme bzw. Störungen ihres Lernpro­zesses kurzfristig und schnell abzubauen versuchen.
3.2.1 Ergänzung des Förderkonzepts
Für die drei neuen 5. Klassen, die wir im Schuljahr aufnehmen werden, soll der Deutschunterricht durch jeweils zwei Lehrer erteilt werden, so dass jede dieser Klassen in den 4 Deutschstunden in jeweils 2 gleich große Gruppen aufgeteilt werden kann. Wir versprechen uns hiervon eine deutlich verbesserte Unterrichtsituation, eine größere Fördermöglichkeit und ein intensiveres Eingehen auf Probleme einzelner Schüler.
In den Jahrgängen 5 und 6 soll es auch weiterhin eine zusätzliche Förderstunde in den Hauptfächern Deutsch ( außer Kl. 5 ), Englisch und Mathematik geben!
Im kommenden Schuljahr werden bereits die neuen Klassen 6 Unterricht im Fach Französisch bzw. Türkisch erhalten. Dies ist eine neue Regelung, die ab dem Schuljahr für alle Realschulen in NRW gültig ist. Die Entscheidung für oder gegen das Fortführen der 2. Fremdsprache wird dann bereits am Ende der Klasse 6 getroffen!
In den Jahrgängen 9 und 10 werden wir den WP II-Bereich komplett umgestalten. An Stelle der bisherigen Angebote (Schach, Tischtennis, Volley-ball, usw.) sollen alle Schülerinnen und Schüler für die Dauer eines Schuljahres an einem Deutsch-, Englisch- oder Mathematik-Aufbaukurs (Förderkurs) ver-pflichtend teilnehmen. Die Entscheidung, an welchem Kurs der Schüler teilnimmt, wird gemeinsam mit dem Klassenlehrer, dem jeweiligen Hauptfachlehrer und dem betr. Schüler getroffen.
Eine Umwahl kann frühestens nach einem Schuljahr erfolgen!
Daneben soll jeder Schüler der Jahrgänge 9 und 10 auch noch die Möglichkeit haben, an einer zusätzlichen freiwilligen Arbeitsgemeinschaft in ausgewählten Fächern teilzunehmen, das könnten z.B. die Fächer Hauswirtschaft, Mofa, Fußball, Musik sein. Weitere Informationen hierüber werden aber noch vor den Ferien gegeben.
Für die Jahrgänge 5 bis 8 werden wir im kommenden Schuljahr an vier Nachmittagen (Montag bis Donnerstag) im Anschluss an den Unterricht ein Förderangebot in den Hauptfächern und eine Hausaufgabenbetreuung anbieten. Durch dieses Angebot soll Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geboten werden, Probleme und Defizite in den Hauptfächern aufzuarbeiten und Hilfe beim Erstellen von Hausaufgaben zu erhalten.