bleibt immer in unserer Erinnerung

Mode in der Schule

Produziert die Schule Gewalt?
Was geht in der Schule vor? Stimmt es, daß Gewalt auch dort immer mehr um sich greift? Kommen nicht vielmehr die Kinder schon aggressionsgeladen in die Schule? Kann man die Schule wirklich für die Gewalt, die wir heute beobachten, verantwortlich machen?

Was hat sich verändert?
Die Formen von körperlichen, seelischen und sexuellen Übergriffen haben sich bei einer (noch) kleinen Gruppe von Schülerinnen und Schülern intensiviert. Diese Kinder werden immer skrupelloser und brutaler. Sie schlagen und treten, auch wenn das Opfer schon kampfunfähig am Boden liegt. Diese jungen Täter kennen keinen „Ehrenkodex“ mehr, der die Opfer noch bis vor kurzem vor grenzenloser Brutalität schützte. Es fällt auf, wie wenig Mitgefühl sie mit den Opfern zeigen. Das Verhalten dieser Schülerinnen und Schüler – darunter auch sehr junger – macht viele Lehrerinnen und Lehrer ratlos und hilflos.

Erscheinungsformen von Gewalt
Die Erscheinungsformen von Gewalt in der Schule reichen von Disziplinlosigkeit im Unterricht, verbalen und physischen Attacken gegenüber Lehrern und Mitschülern, Regelverletzungen, Schulschwänzen, Zerstören von Schuleigenlum, Diebstahl Raub und Erpressung bis hin zu Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Jugendgangs und Schlägereien mit ausländischen Jugendlichen. Viele Schüler und vor allem Schule-rinnen haben Angst, selbst Opfer von Gewalt zu werden. Lehrer  und Lehrerinnen berichten von einer zunehmenden Bewaffnung: Es werden Schreckschußpistolen, Reizgas, Messer und Schlagringe mit in die Schule gebracht. Das Erlernen von Kampfsportarten wird immer beliebter.

Viele Schüler betreiben einen extremen Markenkult, der um so erstaunlicher ist, als ihre Herkunft aus der Modewelt und der damit oftmals verbundene Mangel an finanziellen Ressourcen eine solche Vermutung nicht nahe legt. Allerdings zwingt sich der Verdacht regelrecht auf, dass die Bevorzugung bestimmter Markenkleidung wie etwa Zara (siehe hier) gerade mit der Herkunft zusammenhängt, denn zumeist werden Marken bevorzugt, deren Ursprung eben genau in den Schulen zu finden ist, sei es in Bezug auf die Abstammung des Designers oder hinsichtlich der ursprünglichen Nutzung der Kleidung bei bestimmten schulischen Arbeiten. Anfänglich tragen die Schüler bevorzugt Jeans als Hosen, ein gutes Beispiel ist Takko wie hier ausführlich geschildert. Dazu zählen in erster Linie die 501-Jeans oder die bügelfreie Sta-Prest-Jeans mit permanenter Bügelfalte, beide von der Marke Levi’s, aber auch Jeans der Firmen.